Herbstmarkt 2018

Für das Netzwerk der Fachwarte ist der Kürnbacher Herbstmarkt eine Möglichkeit sich zu präsentieren.

 

Dieses Jahr waren wir an einem neuen Platz: beim Rathaus.

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Auch die Pavillions waren neu.

Wie gehabt, unser Essensangebot: Apfelkratzede und Kartoffelpuffer mit selbstgemachtem Apfelmus.

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Auch jedes Jahr eine feste Größe: unsere fleißigen, motivierten und gutgelaunten Vereinsmitglieder!

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Und darauf freuen sich viele Herbstmarktbesucher: alte Obstsorten zum verkosten: Goldparmäne, Transparent, Gravensteiner, Gewürzluiken... und viele mehr.

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Un Dekade Biologische Vielfalt

 

Das Netzwerk der Fachwarte wurde von der Jury der UN Dekade erneut ausgezeichnet!

Das Obstbaumpflanzprojekt 100 Bäume für die Zukunft, welches 2016 gemeinsam mit der Fruchtsaftkelterei Bentele ins Leben gerufen wurde darf nun auch das Prädikat Ausgezeichnetes Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt führen.

Im Rahmen des Kürnbacher Herbstmarktes 2018 durften Vertreter des Netzwerkes die Auszeichnung durch Dr. Jürgen Kniep entgegennehmen. 

 

UN Kürnbach

Pomologischer Spaziergang mit Markus Zehnder

 

Jedes Jahr im Herbst stellt sich für viele Obstbaumbesitzer die Frage: Was für eine Sorte ist das?

Natürlich will jede/r wissen was für Apfel- und Birnensorten im Obstgarten stehen. Jedoch ist die Sortenbestimmung nicht immer ganz einfach...

Da hilft nur eins: üben, üben und nochmals üben!

Deshalb organisierten wir einen Pomologischen Spaziergang. Ein Veinsmitglied stellte seine Obstgärten mit rund 150 Obstbäumen in Berghülen zur Verfügung und das Netzwerk organisierte einen Pomologischen Profi. Als Referent konnte Markus Zehnder aus Balingen gewonnen werden. Markus Zehnder ist nicht nur ein Pionier im Bereich naturgemäßer Obstbaumschnitt, sondern auch ein Obstsorten-Experte.

Mehr als 25 Mitglieder des Netzwerkes der Fachwarte und 8 Gäste (Fachwarte aus dem Alb Donau Kreis) kamen am 29. September 2018 nach Berghülen.

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Gemeinsam mit Markus Zehnder ging die Gruppe von Baum zu Baum. Markus Zehnder bestimmte die vorhandenen Äpfel und Birnensorten. Einen großen Schwerpunkt legte er auf das Laub, die Wuchsstärke des Baumes und die Form der Krone. Diese oft sehr typischen Sortenmerkmale erleichtern dem Pomologen die Bestimmung der Sorten, insbesondere bei Obstsorten welche sich sehr ähnlich sehen.

Bei Birnen ist es teilweise sogar möglich die Sorte aufgrund des speziellen Aussehens des Baumes ohne eine Frucht zu bestimmen.

Nach guten 2 Stunden auf der Streuobstwiese durften die Teilnehmer*innen noch die mitgebrachten namenlosen Früchte zum Bestimmen auspacken. So manche*r war dann doch etwas überrascht über das Ergebnis.

Natürlich kam auch dieses mal der gemütliche Teil nicht zu kurz: unser Gastgeber hatte ein Zelt aufgestellt und verwöhnte uns mit heißem Leberkäs, Salat, Kaffee, Kuchen und vielem mehr. 

VIELEN DANK für die Einladung nach Berghülen und die tolle Bewirtung !!!

SOS Streuobstwiese erneut ausgezeichetes Projekt

 

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 Mit dem Logo "Ausgezeichnetes Projekt" werden besonders nachahmungswerte Projekte und Aktionen ausgezeichnet. Unsere SOS Streuobstwiese ist ein Angebot, welches nicht nur im Landkreis auf großes IntereMsse stößt.: es gibt seit Jahren eine Warteliste welche nicht kürzer wird.

Aufgrund unseres Engagementes wurde SOS Streuobstwiese nun zum dritten Mal von der UN Dekade Biologische Vielfalt zum dritten Mal als Ausgezeichnetes Projekt gewürdigt.