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Austausch, Vernetzung, neue Eindrücke, neue Perspektiven. Mit diesen Zielen machten sich am Samstagmorgen in aller Frühe acht Fachwarte auf den weiten Weg in den Zollernalbkreis nach Balingen-Heselwangen.

Der dortige Kreisfachberater Markus Zehnder hatte die Biberacher Fachwarte zu gemeinsamen Schneiden eingeladen, mit den Fachwarten des Zollernalbkreises im Rahmen einer Obstbaumpflegeaktion.

                 zoller

Der Zollernalbkreis ist zurecht ein Teil des Schwäbischen Streuobstparadieses www.streuobstland-alb-neckar-rems.de: Obstbäume soweit das Auge reicht. Auch die Streuobstwiese oberhalb von Heselwangen hatte beeindruckende Ausmaße: 600 Obstbäume, der größte Teil davon sind Altbäume. Aber auch im vergangenen Jahr gepflanzte Jungbäume mit bei uns unbekannten Sorten, wie die Muskatellerluike und Fraas Sommerkalvill sind hier zu finden. Schon seit 2009 pflegen die Fachwarte diese, damals sehr sanierungsbedürftige Streuobstwiese.

Während ein Teil der Biberacher Fachwarte sich die Vor- und Nachteile des Umkehrschnittes, sowie die Oeschberg-Kronenerziehung erklären lies, zog die andere Hälfte mit ihren Balinger Kollegen los, um die markierten Bäume zu pflegen.

Beeindruckend war auch der Schnitt von sehr hohen, noch ungepflegten Obstbäumen durch die Baumkletter, welche in der Seilklettertechnik ausgebildet sind.

 Beim gemeinsamen Schneiden wurde nicht nur über den richtigen Schnitt gesprochen, sondern auch die Förderung der Streuobstwiesenpflege und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung dessen, war ein Thema.

Die Landkreise des Streuobstparadieses sind in diesem Bereich sehr innovativ und reich an Erfolgsmodellen.

Life+, Plenum, Vogelschutz, Pflegevereinbarungen,Ökopunkte,Pflegerichtlinien, EIP (Europäische Innovationspartnerschaft), Kartierung der Streuobstbestände, Natura-Gebiete... Das ist nur ein Teil dessen was an Hintergrundinformationen und neuen Ideen von den Biberacher Fachwarten mit nach Hause genommen wurde.