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Zeit für Obstbaumpflege...

Obstbaumpfleger 6. Tag 120

Der Spätwinter ist der optimale Zeitpunkt um Obstbäume zu pflegen. Jungbäume erst im März schneiden.

Im laublosen Zustand hat man einen guten Überblick und erkennt den Pflegebedarf gut.

 

Bitte schneidet Eure Bäume möglichst nur bei trockener, frostfreier Witterung. Schadpilze lieben nass-kalte Bedingungen!

Eine saubere, fachlich korrekte Schnitttechnik ist die Grundlage für eine gute Wundheilung.

 

Seid vorsichtig, keine waaghalsigen Manöver im und am Baum ! Es ist nur ein Obstbaum, dafür riskiert man nicht seine Knochen.

 

Viel Spass wünschen wir Euch beim Schneiden und Sägen und hört rechtzeitig auf - nicht dass am Ende der halbe Baum auf dem Boden liegt.

Botanischer Garten Ulm

Inzwischen ist ein großer Teil der Obsternte eingelagert oder schon verarbeitet. Da hat man wieder mehr Zeit für andere Veranstaltungen.

Bei schönsten Herbstwetter durften 20 Fachwarte und auch Fachwartinnen eine Führung übers Freigelände des Botanischen Gartens in Ulm geniesen.

Vom Apothekergarten ging es zum Farntal. Durch den herbstlich gefärbten Hutewald zum Rosengarten und zur Streuobstwiese.

Viel zu schnell waren die 2 Stunden vorbei...

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                                          Bärlapp- eine Urzeitpflanze

Pomologisches Seminar

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Zur großen Freude der beiden Organisatoren und Referenten Armin Müller und Claudia Klausner ist dieses Jahr der Behang der Obstbaume sehr gut. Und so war die Fortsetzung der schon 2019 gestarteten Pomologischen Fortbilungsreihe, zumindest was die Obstauswahl betraf ein Kinderspiel.

Im vergangenen Jahr fand der Auftakt im Rahmen eines Grundlagenseminares statt. Dieses Jahr waren dann die Gelben Äpfel an der Reihe. 

Um den Lernerfolg zu sichern, entschieden sich die beiden Referenten für ein Praxisseminar. Dabei beschränkten sich die Organisatoren auf 11 relativ häufige Streuobstsorten. Die Teilnehmer durften sich in Kleingruppen intensiv mit den einzelnen Sorten beschäftigen. Die Äpfel wurden in Gruppen mit 2-4 Sorten eingeteilt. Teilweise nach ähnlichem Reifezeitpunkt, dann aber auch wieder nach optischer Ähnlichkeit, sogenannte Verwechslersorten.

Die wilde Mischung der einzelnen Apfelkisten wurde von den Teilnehmern dann sortiert. Sortenmerkmale wurden erarbeitet, verglichen...

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Die erarbeiten Merkmale durften dann auf einem vorbereiteten Steckbrief notiert werden.

Der Leitgedanke der beiden sortenkundigen Referenten ist dieser, dass Obstsorten nicht am Reissbrett, durch Vorträge etc. erlernt werden sondern durch das intensive Beschäftigen mit den Sorten. Natürlich haben fast alle Obstsorten unveränderliche Merkmale (z.B. Kelchblätter, Stielgrube), jedoch noch mehr veränderliche Merkmale (Größe, Ausfärbung). 

Nachdem alle Teilnehmer, mit Unterstützung durch die Referenten, sich mit allen Sorten auseinandersetzen durften wurden die einzelnen Sorten mit ihren Merkmalen und Eigenheiten im Plenum nochmals besprochen und dann auch verkostet.

Aufgrund der Corona Auflagen wurden die 26 Teilnehmer in 2 Gruppen eingeteilt. Diese wiederum konnten im Kalthaus der Bauschule Haid im angemessenem Abstand plaziert werden.

Wir bedanken uns bei der Baumschule Haid für die Gastfreundschaft in ihren Räumlichkeiten und bei Eckard für die engagierte Belieferung mit gelben Äpfeln!

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 Und nächstes Jahr geht es weiter: geflammt oder möglicherweise auch mit rotbackigen Äpfeln. Ach, ja- Birnen gibt es auch noch...